Peter-Olaf
Hoffmann, Bürgermeisterkandidat der CDU Dormagen, im Gespräch
mit der Redakteurin Anja Naumann
Peter-Olaf
Hoffmann: Ich will Bürgermeister von
Dormagen werden, weil ich unsere Stadt weiter entwickeln möchte.
Die Menschen sollen sich hier wohl fühlen. Da-zu gehört, dass
die Schulvielfalt, das Sport- und Kultur-angebot und gute Ein-kaufsgelegenheiten
vor Ort den Menschen reichhaltige Möglichkeiten zur Ge-staltung
ihres Lebens bieten. Außerdem möchte ich zur Sicherung der
Arbeitsplätze und der Zukunft unserer Kinder in Dormagen
bei-tragen. ???: Wie sehen Ihre thematischen Schwerpunkte im
Wahlkampf aus? Peter-Olaf Hoffmann: Angesichts der aktuellen Finanzkrise und einer
drohenden Rezession der Wirtschaft haben die Menschen auch in
unserer Stadt verständlicherweise Sor-gen um ihre persönliche
Zukunft, ihren Ar-beitsplatz und die Chancen ihrer Kinder.
Deshalb sind für mich die Sicherung von Arbeitsplätzen, die
Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe, die Bestandspflege unserer
vorhandenen Wirtschaft, aber auch die Bildung unserer Kinder
ganz besondere Anliegen. Hier entscheidet sich die Zukunft von
Dorma-gen!
???: Kann all dies denn auch in einer Koalition
effizient bearbeitet werden?
Peter-Olaf Hoffmann: Wieso Koalition? Wir kämpfen für Mehrheiten, nicht für
Koalitionen! Aber auch in einer Koali-tion kann sich kein Mensch
diesen Anforderungen an die Zukunft von Dormagen verweigern. Ich
lade alle demokratischen Kräfte unserer Stadt ein, diesen Weg
mit mir zu gehen. Dann dienen wir den Menschen am besten.
???: Der amtierende Bürgermeister Hilgers möchte nach
und nach alle Gebühren für Kindertages-stätten und
Ganztagsschulen abschaffen. Was halten Sie davon?
Peter-Olaf Hoffmann: Er möchte, aber warum packt er es nicht an? Die
Entscheidung verschiebt er auf die Zeit nach der Wahl! Was bei
der SPD nach Wahlen von Versprechungen zu halten ist, haben wir
gerade in Hessen erlebt. Die CDU dagegen macht Nägel mit Köpfen.
Wir haben auf meine Initiative in der CDU-Fraktion soeben
beschlossen, die Beiträge für Kitas und offene Ganztagsschulen
mit Beginn des nächsten Kindergarten-/Schuljahres konkret zu
senken. Das ist für uns der Einstieg in die völlige
Beitragsfreiheit.
Treffen von Politik und Wirtschaft. (v.L.) MdL Kress, Currenta
Chef Dr.Schäfer
Peter Olaf Hoffmann, Minister Uhlenberg, MdL Möbius
???: Einmal weg von der
Politik: Sie sind Vorstandmitglied der St.
Aloysius-Schützenbruderschaft Stürzelberg von 1868 und als
Sitzungspräsident der KG Rot-Weiß Stürzelberg von 1965 auch im
Karneval aktiv. Wie gerät ein gebürtiger Nordfriese so in den
„Strudel rheinischen Brauchtums“?
Peter-Olaf Hoffmann: „Gebürtig“ ist das richtige Wort. Geboren bin ich in
St. Peter-Ording, aber schon im Alter von zwei Jahren nach NRW
gekommen. Da kann man landsmannschaftlich kaum von einem
gestandenen Nordfriesen sprechen. Aber ich war schon immer ein
fröhlicher Mensch. Und ich arbeite gerne im Team. Damit ist man
schnell auch im Verein aktiv.
Seit über 30 Jahren fasziniert mich das Schützenwesen. Hier
werden Traditionen im besten Sinne be-wahrt. „Für Glaube, Sitte
und Heimat“, das sind für Schützen keine Schlagworte, sondern
prägende Lebensinhalte. Daran wirke ich auch im Bund mit und in
Europa als Generalsekretär der Europäi-schen Gemeinschaft
Historischer Schützen, der EGS.
Rheinischer Karneval ist ein Aus-druck großer Lebensfreude. Es
ist eine Bereicherung, Menschen lachen zu sehen und ihnen Freude
zu bringen. Das habe ich vor über 25 Jahren schon als Karnevals-prinz,
als Büttenredner und seit 10 Jahren als Sit-zungspräsident im
Stürzelberger Karneval mit Be-geisterung erlebt. Es gibt kaum
etwas Schöneres, als einen Saal voll fröhlicher Menschen, die
singen, schunkeln und lachen und für einige Stunden ihre
Alltagssorgen vergessen. Das zu erleben, dazu beitragen zu
können, ist ein Geschenk.
???: Sie sind der richtige Bürgermeister für Dormagen,
weil ...
Peter-Olaf Hoffmann:
... ich die Sorgen der Menschen kenne und weiß, wo sie der Schuh
drückt;
... ich diese Aufgabe mit Herz und Verstand für die Menschen in
Dormagen anpacke;
... ich die Erfahrung aus der Wirtschaft für die Verwaltung
nutzbar machen kann;
... diese Stadt für mich, meine Familie und mehr als 63.000
weitere Menschen eine Heimat ist, die ich liebenswert erhalten
und gestalten möchte;
... die CDU die stärkste politische Kraft in Dormagen ist;
... ich es will und es auch kann!
1947
Geburt in St.
Peter Ording
1966 - 1974
Abitur, juristisches Studium und juristisches Referendariat
1974 - 1980
Richter am Düsseldorfer Amtsgericht
1980 - 1985
Mitglied des Landtags NRW
1990
Beruflicher Wechsel in die Entsorgungswirtschaft
1992
Mitgründung der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG)
Seit
Mai 2000
Sprecher der AVG-Geschäftsführung
1974
Eintritt in die CDU
1975 - 1999
Mitglied des Stadtrates, z. T. in unterschiedlichen Ämtern, 1979 jüngster Bürgermeister in NRW, erneut Bürgermeister von 1987 - 1989
Seit 1972
Verheiratet mit Ehefrau Bärbel, Vater zweier erwachsener Kinder.
Langjährige und vielfältige ehren-amtliche Funktionen in Dormagen sowie auf Bundes- und europäischer Ebene