Aktuelles

Dormagen Banner


CDU Logo

zur Sitzung des Kulturausschusses am 23.02.2011

kulturausschussAus dem Verlauf der lebhaften und in der 8. Amtsperiode des Rates längsten (3 h) Sitzung sind folgende Tagesordnungspunkte hervor zu heben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FestlicheTage Alter Musik

 

Der Leiter des Festivals „Festliche Tage Alter Musik“ Hermann Max stellte in seinem einleitenden Vortrag seine philosophische und humanistische Sicht der Bedeutung von Musik im Allgemeinen und des Festivals im Besonderen vor. Die anschließende Aussprache fand jedoch auf dem Boden harter Realitäten statt. Durch die Beiträge aller Diskutanten, die vor allem aus den Reihen der CDU kamen, zog sich folgender roter Faden:

  • Das absolut hohe künstlerische Niveau des Festivals ist unbestritten.
  • Niemand will das Festival abschaffen.
  • Der Wirtschaftsplan 2011 des Kultur- und Sportbetriebes wird umgesetzt, d.h. das Festival erhält 2011 allein von der Stadt Dormagen 24.000 € Zuschuss. Das mit rund 300.000 € in den Kosten wiederum ausgeweitete Festival finanziert sich zu einem erheblichen Teil aus öffentlichen oder teil-öffentlichen Geldern.
  • Im Hinblick auf die sehr schwierige Finanzsituation der Stadt wird jedoch die Bezuschussung des Festivals im Jahre 2012 zumindest seitens der Stadt Dormagen zu überdenken sein.
  • Über das Projekt „Junges Festival Knechtsteden 2011“, an dem neun Dormagener Schulen mit bis zu 250 Schülerinnen und Schüler aktiv an dem Festival teilnehmen sollen, fließen weitere 7.200 € aus der Jugendhilfe der Stadt in die Festivalfinanzierung ein.

 

 

Fördermöglichkeiten der EU

 

Frau Harte vom Europa-Büro des Rhein-Kreises Neuss erläuterte die für eine Fortsetzung der Fes-tungspartnerschaft Zons-Stevensweert nicht sehr rosigen Fördermöglichkeiten. Um die auszuloten, muss der Sachverhalt auch mit Stevensweert weiter abgeklärt werden.

 

 

Zusammenarbeit mit dem Museum im Kulturzentrum Zons des Rhein-Kreises Neuss

 

Die Koalitionsfraktionen von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen hatten sich in der Diskussion um die vom Rhein-Kreis Neuss vorgesehenen Eintrittsgelder unter anderem für das Schlossgelände für einen freien Eintritt und die Offenhaltung des Südtores eingesetzt. Der gemeinsame Antrag der Koalitonsfraktionen im Kulturausschuss sollte diese Ziele durch eine verbesserte Zusammenarbeit mit dem Kreismuseum stärken. Frau Riemann, die Leiterin des Kreismuseums, stellte in einer eindrucksvollen Präsentation die Arbeit des Museums dar.

Über Fraktionsgrenzen hinweg machten die Ausschussmitglieder deutlich, dass ein gemeinsames Interesse an einer Stärkung der Wirtschaftlichkeit des Kreiskulturzentrums mit dem Museum besteht. Dem von einem Kreisvertreter verkündeten unsäglichen Konzept eines „geschützten Raumes“ soll kein Raum gegeben werden, damit das Schlossgelände (der sog. „Park“) insbesondere für die Zonser Bevölkerung eintrittsfrei offen gehalten wird.

 

 

Errichtung eines Literaturpfades auf dem Zonser Wallgraben

 

Der Kulturausschuss stimmte diesem Projekt entsprechend dem Antrag der CDU zu. Der Kultur- und Sportbetrieb Dormagen wird die das Projekt tragenden Kultur- und Heimatfreunde Zons bei der Realisierung und der Auswahl der jährlichen Texte für den Literaturpfad begleiten.

 

 

Denkmalschutz für Grabkreuze auf den Friedhöfen in Dormagen

 

Diese gemäß CDU-Antrag erbetene Prüfung des Denkmalschutzes wird auf Grabmale (von der CDU ergänzend eingebracht) und Kreuze im Umfeld von Kirchen erweitert.

 

 

Eintrag der alten Schule Hackenbroich in die Denkmalliste

 

Das vordere Gebäude der Alten Schule wird in die Denkmalliste der Stadt Dormagen eingetragen.

 

 

Verkauf des Steinway Flügels aus der Kulturhalle

 

Bevor eine Entscheidung über den Verkauf des Flügels getroffen wird, sollen weitere Expertisen zu den Kosten einer Reparatur und zum Wert des Instrumentes eingeholt werden.

 

 

Junior D’Art

 

Der Kulturausschuss war mit dem Beschlussvorschlag des KSD, die Etablierung einer Junior-D’Art bis auf weiteres zurück zu stellen, nicht einverstanden. Nachdem eine sachverständige Kunstlehrerin der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule einen Weg für die Arbeit mit Kinder- und Jugendlichen aufgezeigt hatte, entwickelte sich aus dem konstruktiven Dialog des Kulturbüros und des Ausschusses ein erster Ansatz. Dieser soll mit dem Ziel der Schaffung einer Junior-D’Art zeitnah, jedoch ohne Zeitdruck weiterverfolgt werden.

kulturausschuss