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Dormagener Schullandschaft „zukunftsfest“ machen

anja wingerath

„Gleich über mehrere wichtige und richtige Schritte zur Gestaltung der zukünftigen Schullandschaft in Dormagen wird der Schulausschuss in seiner Sitzung kommende Woche diskutieren“, berichtet Anja Wingerath, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

 

„So nimmt die Einrichtung der ersten Sekundarschule in Dormagen weiter Gestalt an“, erläutert Schulausschussvorsitzender Bernd Engwicht, der begrüßt, dass „damit das bestehende Angebot von Gymnasien, Real- und Gesamtschule in Dormagen ergänzt und dem Votum der Eltern gefolgt wird.“

Zum 1. August des kommenden Jahres soll die neue Sekundarschule als Ganztagsschule an den Start gehen und längeres gemeinsames Lernen in den Klassen 5 bis 10 bieten. Zuvor hatten sich die Eltern der Zweit- und Drittklässler im Frühjahr dieses Jahres nach zahlreichen Informationsveranstaltungen bei einer Befragung seitens der Stadt für diese neue Schulform ausgesprochen. Verbindliche Kooperationspartner für die Oberstufe könnten das nahe gelegene Bettina-von-Arnim-Gymnasium und die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim werden – die Schulkonferenzen beider Schulen werden am kommenden Montag hierzu Beschlüsse fassen.

Vorgeschlagen wird seitens der Verwaltung, dass zunächst die 5. Klassen der Sekundarschule in das Gebäude der Hauptschule an der Bahnhofstraße 81 mit einziehen. Die sukzessive Auflösung der Hauptschule aufgrund nicht ausreichender Anmeldezahlen erfolgt bereits seit dem vergangenen Schuljahr. Auch die Realschule am Sportpark wird nach den vorgelegten Plänen bis zum Sommer 2019 auslaufen.

 

„Damit tragen wir nicht nur dem demografischen Wandel Rechnung und machen die Schullandschaft in Dormagen zukunftsfest, sondern es wird sich durch den Wegfall der Betriebskosten für das Gebäude der Realschule auch ein voraussichtliches Einsparpotential für die Stadt in Höhe von jährlich 413.000 Euro ergeben“, ergänzt René Schneider, Vorsitzender des Betriebsausschusses Eigenbetrieb.

 

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der Schulausschusssitzung am 8. Oktober 2013 betrifft die Förderschule in Hackenbroich. Dazu hat die Stadtverwaltung den Entwurf einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem Rhein-Kreis Neuss zur Übernahme der Trägerschaft der Schule am Chorbusch vorgelegt. Bereits in der Juni-Sitzung hatte der Rat der Stadt Dormagen zum Schuljahr 2014/2015 die Zusammenlegung mit der Grevenbroicher Martin-Luther-King-Schule und die Übertragung der Trägerschaft der Förderschule Am Chorbusch auf den Rhein-Kreis Neuss beschlossen.

„Angesichts knapper Kassen begrüßen wir zum einen die Einspareffekte, die sich durch diese Zusammenlegung und die Übernahme der Trägerschaft durch den Kreis ergeben. Noch wichtiger ist uns aber, dass dadurch Eltern von Kindern mit Förderbedarf im Bereich Lernen und Sprache auch zukünftig zwischen einer Regelschule oder einer wohnortnahen Förderschule wählen können. Trotz der Kürzung der Gelder für Förderschulen durch die rot-grünen Landesregierung ist die Schule Am Chorbusch damit in den kommenden Jahren gesichert“, so Wingerath.

 

Und CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer resümiert: „ Die CDU hat bei der Entwicklung der Schullandschaft in Dormagen in den vergangenen Monaten einmal mehr eindrucksvoll ihren Gestaltungswillen und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen unter Beweis gestellt.“