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CDU fragt nach Homepage für die neue Sekundarschule

Porträt Westerheide

Die Einrichtung der ersten Dormagener Sekundarschule am Standort der jetzigen Hauptschule ist seit der Ratssitzung am vergangenen Dienstag beschlossene Sache – vorausgesetzt, mindestens 75 Schülerinnen und Schüler werden dort Anfang des kommenden Jahres für die neuen fünften Klassen angemeldet.

 

„Die Abfrage bei den Grundschuleltern, die im Frühjahr im Rahmen des vorgeschriebenen Verfahrens stattfand, hatte ein positives Meinungsbild ergeben“, berichtet Schulausschussvorsitzender Bernd Engwicht. „Das pädagogische Konzept für die neue Schule, die im Ganztagsbetrieb arbeiten wird, hat die Eltern offenbar überzeugt.“

 

„Dennoch gibt es sicherlich weiteren Informationsbedarf bei den Familien, da es sich ja um eine für Dormagen neue Schulform handelt“, gibt Anja Wingerath, schulpolitische Sprecherin der CDU Fraktion zu bedenken.

 

„Auf Anregung der Stadt-Elternschaft haben wir daher zum nächsten Schulausschuss angefragt, ob die Einrichtung einer Homepage für die Sekundarschule zeitnah geplant ist und in welcher Weise die Stadt Dormagen hier Unterstützung leisten kann“, so Carola Westerheide, sachkundige Einwohnerin der CDU im Schulausschuss. „Auf der neuen Internetseite könnte dann beispielsweise auf den Tag der Offenen Tür am 25.01.14 oder die Termine für die Anmeldung im Februar hingewiesen werden.“

 

Auch das von der Konzeptgruppe, bestehend aus den Schulleitungen aller weiterführenden Schulen, erarbeitete Pädagogische Konzept könne nochmals genau vorgestellt und erläutert werden.

 

Dieses Konzept sieht vor, dass dass die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 „vollintegriert“ im Klassenverbund unterrichtet werden.
Im Mittelpunkt soll dabei das selbstgesteuerte Lernen stehen. So wird beispielsweise in einem Lernatelier für jeden Lerntyp das richtige individuelle Lernangebot bereitgestellt. Es bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich eigene Ziele zu setzen und den eigenen Lernprozess zu planen.

 

Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, gemäß ihren Begabungen einen Schwerpunkt aus unterschiedlichen Angeboten (wie beispielsweise Sport, Naturwissenschaften, Technik, Musik oder Sprache) auszuwählen.

 

Die Sekundarschule soll Schülerinnen und Schüler sowohl auf eine berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife vorbereiten, auch wenn es keine eigene Oberstufe gibt. Sowohl die Schulkonferenz des benachbarten Bettina-von-Arnim-Gymnasiums als auch die der Nievenheimer Bertha-von-Suttner-Gesamtschule hat daher am 7.10.2013 eine verbindliche Kooperation mit der Sekundarschule beschlossen. Damit ist sichergestellt, dass Kinder mit entsprechender Befähigung dort später ihr Abitur machen können.