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CDU begrüßt bauliche Entwicklung in Stürzelberg

jakob demming

Zwei wichtige, wenn auch nicht unumstrittene Projekte zur Innenverdichtung in Stürzelberg wurden jetzt in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses auf den Weg gebracht.

 

„Zum Erhalt der Infrastruktur ist es wichtig, eine moderate Innenverdichtung in den Ortsteilen voran zu treiben. Entsprechend den Vorgaben der Bezirksregierung werden neue Baugebiete an den Ortsrandlagen nicht mehr genehmigt. Um jungen Familien trotzdem Wohnraum anbieten zu können, ist es notwendig im Rahmen einer Nachverdichtung auf vorhandene, im Flächennutzungsplan bereits genehmigte Wohnbauflächen, zurück zu greifen“, erklärt der Leiter des Planungsausschusses und Stürzelberger Ratsmitglied Jakob Demming die Grundlagen der Entscheidung.

 

Gerade der riesige unbebaute Bereich zwischen Schul- und Feldstraße biete ideale Möglichkeiten. Die annähernd 100 Meter langen Gärten könnten bereits jetzt zum Teil durch die immer älter werdenden Eigentümer nicht mehr bewirtschaftet werden.

 

„Eine der vorhandenen Bebauung angepasste moderate Innenverdichtung schafft Wohnraum für junge Familien und wirkt einer zunehmenden Vergreisung unseres Heimatortes entgegen“, sagt auch Ratsmitglied René Schneider. „Denn eins ist sicher: Der Wohnraumbedarf hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv gewandelt. Früher gab es die Großfamilie, als die Großeltern, Eltern und Enkelkinder noch unter einem Dach wohnten, heute gibt es die Klein-Familie mit ein bis zwei Kindern und immer mehr Single-Haushalte.“

 

„Um den Nachwuchs für Vereine, Kitas und Schule zu sichern, müssen wir Stürzelberg weiter entwickeln“, wissen auch die beiden neuen Bewerberinnen der CDU für den Rat der Stadt Dormagen, Martina Busch-Engels und Sonja Müller. „Sollten wir dies nicht tun, ist der Schulstandort gefährdet, Vereine haben keinen Nachwuchs mehr und Kitas müssen schließen. Diese Abwärtsspirale bedeutet am Ende für alle Stürzelberger Bürgerinnen und Bürger einen Verlust an Lebensqualität.“

 

Die vorgebrachten Bedenken der Bürgerinitiative bezüglich der verkehrlichen Situation nehmen die engagierten CDU-Kommunalpolitiker dennoch ernst. Sie sehen die Verwaltung in der Verantwortung, bei der Ausgestaltung der Grundstücksgrößen genügend Parkraum im Bereich der Innenverdichtung zu planen. Die Feldstraße müsse verkehrstechnisch - beispielsweise durch Parkverbotszonen - so ausgestaltet werden, dass der Quellverkehr ohne Beeinträchtigung abfließen könne. „Es gilt auch in Stürzelberg der Grundsatz, dass die Straße primär für den fließenden Verkehr vorgesehen ist und nicht als Abstellfläche für PKWs“, so Jakob Demming.