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Steuerung des Konzerns Stadt Dormagen

Leuffen Dieter

Im Vorgriff auf die anstehenden Haushaltsberatungen möchte die CDU-Fraktion sicherstellen, dass die Beratungen über den städtischen Etat künftig strukturierter ablaufen. Hierzu hat sie im Nachgang zu einem gemeinsamen Gespräch mit den vormals treibenden Kräften der Initiative Dormagen, Josef Otulak und Peter Pöller, einen Antrag zur nächsten Ratssitzung eingebracht. Die CDU fordert darin, dass die damaligen Ergebnisse der Initiative fortgeschrieben werden und künftig für Politik und Verwaltung als konkreter Orientierungsrahmen dienen sollen. Ein weiterer wichtiger Baustein des Maßnahmenpaketes Dormagen 2025 der Christdemokraten.

„In den Jahren 2005 und 2006 hat die Initiative in einem vorbildlichen Prozess unter dem persönlichen Einsatz von rund 1.200 Bürgerinnen und Bürgern Leitlinien erarbeitet. Diese haben leider über die letzten Jahre kontinuierlich an Bedeutung verloren und sind als strategische Zielsetzungen genauso aus den städtischen Haushaltsplänen verschwunden, wie einzelne operative Ziele. Wir möchten den Prozess einer gemeinsamen Zieldefinition vor dem Hintergrund der aktuellen und vor uns liegenden Herausforderungen wieder aufnehmen und aktiv vorantreiben“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende André Heryschek.

Um das Ergebnis dieser tollen Arbeit wieder in Erinnerung zu rufen und entsprechend zu würdigen beantragt die CDU, die städtischen Strategiekonferenzen und Themenwerkstätten – die aus unbekannten Gründen leider eingestellt worden waren – wieder aufzunehmen. Dabei sollen die Leitbilder der Initiative Dormagen fortgeschrieben werden und als strategische Zielsetzungen künftig verbindlich als Marschrichtung von Politik und Verwaltung dienen. Weiter bitten die Christdemokraten darum, dass die Verwaltung gemeinsam mit Politik und Bürgerschaft konkrete Ziele, Kennzahlen und Handlungsempfehlungen für die einzelnen Politikfelder erarbeitet. Diese sollen dann über die Parteigrenzen hinweg in ein stringentes Ziel- und Kennzahlensystem integriert werden, damit die Erreichung der Ziele regelmäßig einem Controlling zugeführt werden.

„Im Themenworkshop „Wohnen“ wurde beispielsweise das Leitmotiv „Menschen in Dormagen halten und für Dormagen gewinnen“ entwickelt. Die Strategie der Stabilisierung der Einwohnerzahl durch gemäßigtes Wachstum ist nun durch die Entwicklung von operativen Zielen, das Setzen von Prioritäten und die Planung konkreter Maßnahmen umzusetzen. An dieser Stelle kommt die Politik ins Spiel. Einen wichtigen Baustein bildet dazu unser aktueller Antrag zur Wohn- und Wohlfühlstadt Dormagen, den wir mit den Grünen und der FDP in der letzten Ratsperiode gestellt hatten“, gibt Dieter Leuffen, Ressortleiter Controlling der CDU-Fraktion, ein konkretes Beispiel für den Ansatz der Christdemokraten.

Heryschek ergänzt: „Wir stellen das Ergebnis von Verwaltungshandeln und damit die Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund. Dabei machen wir die Arbeit von Politik und Verwaltung transparenter und damit auch nachprüfbarer. Sowohl Politik, als auch Verwaltung sollen effektiv und effizient handeln, also die richtigen Dinge tun und diese auch richtig tun. Dieser Ansatz bedeutet eine Umstellung für die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, die auf diesem Wege daher eng mitgenommen werden sollen“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU.