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Bundesmittel für Sportplatz Stürzelberg einsetzen

Goertz FrankMit großer Freude haben die Dormagener Christdemokraten zur Kenntnis genommen, dass der Bund für die Kommunen in NRW für die Jahre 2015-2018 Investitionsmittel in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. Euro zur Verfügung stellt. Dabei entfallen auf Dormagen nach ersten Rechnungen rund 1,6 Mio. Euro. „Es ist erfreulich, dass der Bund die Aufgabe des Landes übernimmt und für eine Entlastung der Kommunen sorgt, allerdings kommt von den Mitteln wieder einmal zu wenig in Dormagen an“, so das Urteil des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Frank Goertz.

Berechnungsgrundlage für die Verteilung auf die Städte und Gemeinden ist das Gemeindefinanzierungsgesetz (GfG), das über die letzten Jahre systematisch Finanzvolumen aus dem Rhein-Kreis Neuss abgezogen und in die kreisfreien Städte vor allem im Ruhrgebiet umgeleitet hat - auch zum Nachteil der Stadt Dormagen.

„Da wir vorerst mit den Entscheidungen der rot-grünen Landesregierung leben müssen, richten wir unseren Blick nach vorne“, gibt der CDU-Fraktionsvorsitzende André Heryschek die Devise aus. „Beim Blick auf dringend zu tätigende Maßnahmen sollten wir die zusätzlichen Mittel jetzt nutzen und entsprechend den Ergebnissen des „Runden Tisches Sport“ im nächsten Jahr die Sportanlage in Stürzelberg am Weißen Stein realisieren. Der schlechte Zustand der bestehenden Anlage ist hinlänglich bekannt. Nach deren Rückbau könnte das Grundstück vermarktet und einer Wohnbebauung zugeführt werden. Die darüber hinausgehenden Bundesmittel könnten in die Straßensanierung fließen und wären damit sinnvoll und nachhaltig angelegt.“

Die beiden Stürzelberger Ratsmitglieder Martina Busch-Engels und Sonja Müller ergänzen: „Die Forderung der Rheinwacht Stürzelberg nach einer Investition war ja hinlänglich bekannt, allerdings konnte die Frage nach der Finanzierung bislang nicht abschließend beantwortet werden. Nun können hier mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die Stürzelberger könnten einen neuen, modernen Sportplatz erhalten und durch die Erlöse der Grundstücksverkäufe könnte die Stadtkasse in den Folgejahren entlastet werden. Zusätzlich könnten wir neue Mitbürger in unserer Dorfgemeinschaft willkommen heißen“, freuen sich die CDU-Ratsmitglieder.