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CDU treibt die Entwicklung des nördlichen Malerviertels voran

Heinen Charly

Auf Antrag der CDU-Fraktion steht die Entwicklung des nördlichen Malerviertels auf der Tagesordnung des nächsten Planungs- und Umweltausschusses. Die Christdemokraten regen dabei an, dass die Verwaltung mit den Eigentümern der Liegenschaften nördlich des alten Malerviertels Gespräche bezüglich einer möglichen Entwicklung sowie Ausgestaltung der Flächen aufnimmt.

CDU-Fraktionsvorsitzender André Heryschek ist sich sicher, dass sich das Gebiet durch die hervorragende Lage und Umgebung für einen familiengerechten sowie einen barrierefreien Wohnungsbau eignet: „Insbesondere durch die Nähe zum Dormagener Zentrum sowie zur Horremer Ortsmitte, zum Bahnhof, zum Schulzentrum und den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten eignet sich das nördliche Malerviertel, um hier ein sehr attraktives Wohngebiet zu schaffen. Die Nachfrage nach Baugrundstücken in Dormagen inmitten der Rheinschiene mit durchmischter Siedlungsstruktur ist ungebrochen hoch und wird auch langfristig anhalten. Dem müssen wir mit Blick auf den demografischen Wandel gerecht werden“, ist sich Heryschek sicher.

Die Planungspolitiker Martin Seewald und Hermann Harig ergänzen mit Blick auf den Immissionsschutz: „Wir begrüßen die Auffassung der Verwaltung, dass die dringend notwendigen Lärmschutzmaßnahmen entlang der im Westen gelegenen Bahntrasse und der im Norden gelegenen Kreisstraße 12 auf alle geplanten Baufelder umgelegt werden müssen.“ Wünschenswert wäre nach Meinung der CDU ein parallel zur Bahntrasse laufender Grünstreifen mit ausgebautem und beleuchtetem Weg, beginnend vom Bahnhof mit der Mündung in eine Art Parkanlage mit Freizeitmöglichkeiten wie z.B. einem Spielplatz. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob der Bereich als Mischgebiet ausgewiesen und zur Bahnlinie oder Landesstraße hin immissionsarme Gewerbebetriebe angesiedelt werden könnten. Zum einen als Maßnahme zur Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, zum anderen als zusätzlicher Lärmschutz.

Der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Charly Heinen gibt mit Blick auf die Bedeutung des Areals zu bedenken: „Vor dem Hintergrund der restriktiven Flächenausweisung der Regionalplanungsbehörde sowie einer nachhaltigen und flächensparenden Stadtentwicklung, steht diese Fläche auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt im besonderen Fokus der Stadtplanung. Im gültigen Flächennutzungsplan wird bereits in Teilen eine Wohnbaufläche dargestellt. Daher müsste für diese Fläche keine Neuausweisung im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes erfolgen.“

Der CDU-Ortsverband Dormagen wird u.a. auch zu diesem Vorhaben Anfang November ein Stadtteilforum anbieten. Hier sollen Ideen und Anregungen der betroffenen Anwohner und interessierten Bürgern diskutiert werden. Um eine hohe Akzeptanz der Quartiersentwicklung zu erreichen, sollen diese Anregungen mit in die Planungen aufgenommen werden, sind sich die Christdemokraten einig.