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Bürgerforum zur Flüchtlingsunterkunft muss stattfinden

Mehr Transparenz und Bürgernähe hat sich Bürgermeister Erik Lierenfeld nach eigenem Bekunden auf die Fahnen geschrieben. „Umso weniger verstehen wir die Verschiebung der für den 20.10.2015 geplanten Bürgerversammlung zu der geplanten Flüchtlingsunterkunft Am Wahler Berg auf einen unbestimmten Zeitpunkt“, so die beiden Stürzelberger Ratsfrauen Sonja Müller und Martina Busch-Engels unisono.

In der letzten Sitzung des Dormagener Stadtrates am 17. September hatte dieser sich damit einverstanden erklärt, dass die Verwaltungsspitze ergebnisoffene Gespräche mit der Bezirksregierung führt. Dabei sollte es um eine Landesaufnahmestelle für mindestens 500 Flüchtlinge in der Nähe der B9 bei Stürzelberg gehen, die die Stadt auf eigene Kosten auf einem Grundstück des Landes NRW bauen und anschließend langfristig an das Land vermieten könnte.

„Natürlich sehen wir Dormagen grundsätzlich in der Pflicht für eine angemessene Unterbringung von Flüchtlingen zu sorgen. In den vergangenen Wochen seit Bekanntwerden dieses Planes von Bürgermeister Lierenfeld haben uns jedoch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger - nicht nur aus Stürzelberg - ihre Ängste und Sorgen mit Blick auf eine zentrale Unterbringung einer solch großen Zahl von Flüchtlingen an dieser Stelle geschildert. Wir nehmen das sehr ernst“, so CDU-Fraktionsvorsitzender André Heryschek. Und sein Vize Jo Deußen, zugleich Vorsitzender des städtischen Ausschusses für soziale Angelegenheiten, ergänzt: „Wir können nicht glauben, dass es trotz des aktuell drängenden Problems innerhalb eines Monats von September bis Oktober nicht möglich sein sollte, ein solches Gespräch mit der Bezirksregierung zu koordinieren.“

„Aus terminlichen Gründen“ habe dieses Gespräch laut einer Presseerklärung der Stadt Dormagen bislang nicht stattfinden können, so dass die angedachte Veranstaltung in Stürzelberg derzeit „keinen Sinn“ mache.

„Wir bitten daher Bürgermeister Lierenfeld eindringlich, sich den Bedenken der Anwohner und der Öffentlichkeit zu stellen, zu seiner Zusage einer größtmöglichen Transparenz zu stehen und die Veranstaltung in Stürzelberg doch wie ursprünglich geplant am 20.10.15 stattfinden zu lassen“, fordert Heryschek.