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Turnhalle an der Beethovenstraße wieder zur Nutzung freigeben

Buchartz Andreas

Die CDU-Fraktion schließt sich der Forderung des Kreissportbundes an und bittet die Verwaltung, die Notunterkunft für Flüchtlinge an der Beethovenstraße aufzugeben und wieder dem Schul- und Vereinssport zukommen zu lassen. Dieser hatte jüngst in einer Stellungnahme erklärt, dass durch viele unkoordinierte Maßnahmen der Verwaltungen vor Ort, bedingt durch die Landesbehörden, derzeit Übungs- und Wettkampfzeiten ausfallen müssten und für viele Sportvereine ein existenzielles Risiko bestehe. Hierdurch rege sich massiver Unmut in der Bevölkerung und das Verständnis für die Nöte der Flüchtlinge sinke rapide.

„Auch in Dormagen mussten die Vereine, aber auch die Schulen seit Juli diesen Jahres Einschränkungen hinnehmen. In mehreren Gesprächen mit betroffenen Vereinen wurde uns mitgeteilt, dass in der Konsequenz ein Mitgliederschwund zu verzeichnen ist, da die Übergangslösungen nicht immer zur Zufriedenheit der Vereine ausgestaltet worden sind“, kann der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Buchartz, berichten.

Mit Blick auf die vom CDU-Fraktionsvorsitzenden André Heryschek im Rahmen der letzten Ratssitzung vorgetragenen Überkapazitäten bei Landes- und Bundesliegenschaften und dem Umstand, dass es sich bei den Notunterkünften nur um Amtshilfe der Städte und Gemeinden handelt, müsse die Landesregierung die Notunterkünfte, die sich landauf, landab in den Turnhallen befinden, frei machen: „Sofern die Landes- und Bezirksregierungen ihre Hausaufgaben machen und das Verfahren bei der Registrierung und Zuweisung von Flüchtlingen beschleunigen würden, könnten die freiwerdenden Kapazitäten genutzt und die Anzahl der in Amtshilfe vorgehaltenen Notunterkünfte deutlich reduziert werden. Die Turnhalle an der Beethovenstraße könnte demnach kurzfristig wieder umgebaut und für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden“, so Heryschek.

Und weiter: „Diese Vorgehensweise sollte explizit nicht für das Bullenkloster gelten. Hierbei handelte es sich bereits vor der Nutzung als Notunterkunft um ein Wohngebäude. Die Verwaltung sollte vielmehr in Gesprächen mit dem Eigentümer, der Fa. Covestro, darauf drängen, dass eine Umwidmung in eine Regelunterkunft erfolgt. Dies hätte den Vorteil, dass die Flüchtlinge nicht aufwendig und kostenintensiv in neu zu errichtenden Unterkünften über die einzelnen Ortsteile verteilt werden müssten. Die von der SPD beantragten zusätzlichen Finanzmittel würden folglich nicht benötigt. Dies wäre ein toller Beleg für gute Nachbarschaft mit dem jungen Unternehmen.“