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CDU verwundert über „SOS“-Programm von BM Lierenfeld

„Die CDU-Fraktion ist hocherfreut, dass nun offenbar auch bei Bürgermeister Lierenfeld im Rathaus angekommen ist, dass es am Dormagener Bahnhof Handlungsbedarf gibt“, so kommentiert deren Vorsitzender Kai Weber die aktuelle Ankündigung eines „SOS“-Programms im Rahmen des städtischen Neujahrsempfangs.

„Allerdings können wir nicht so recht erkennen, was daran neu sein soll“, zeigt er sich verwundert, „denn als CDU-Fraktion haben wir bereits seit Anfang 2015 wiederholt darauf gedrängt, dass beispielsweise die Sauberkeit rund um den Bahnhof – und nicht nur dort, sondern z. B. auch an der Kölner Straße – verbessert wird.

So wollte die CDU-Fraktion bereits im Sommer 2016 von der Verwaltung wissen, ob, zu welchen Zeiten und in welchen Abständen die zugesagten, verstärkten Kontrollen durch das Ordnungsamt durchgeführt und wie viele Verwarngelder für weggeworfenen Müll und Zigarettenkippen verhängt wurden. „Die Anzahl der verwarnten Wildpinkler, derentwegen die eine oder andere Veranstaltung zwischenzeitlich aus der Innenstadt verbannt wurde, belief sich übrigens auf NULL!“, erinnert sich Kai Weber kopfschüttelnd.

„Damit macht eine Erhöhung der Ordnungsgelder auch nur dann wirklich Sinn, wenn vor Ort auf der Straße und auf dem Bahnhofsplatz kontrolliert wird. Obwohl die Einrichtung zweier zusätzlicher Stellen beim Ordnungsamt auf Betreiben der CDU-Fraktion hin ja bereits vor längerem vom Rat beschlossen worden war, scheint das in der Zwischenzeit noch immer nicht umgesetzt worden zu sein“, moniert CDU-Fraktionsvize Jo Deußen. „Jetzt, wo die Stadt von der Deutschen Bahn die Aufgabe übernommen hat, auch auf den Bahnsteigen für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, ruft Bürgermeister Lierenfeld wieder reflexartig als erstes nach weiteren Mitarbeitern und Finanzmitteln.“

„Nachdem die Verwaltung im Übrigen seinerzeit keinen Bedarf für die Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter gesehen hatte, freuen wir uns, dass sie zumindest in dieser Hinsicht nun aber offenbar mit einiger Verzögerung doch lernfähig ist und in Absprache mit der Bahn neue Müllbehälter aufgestellt wurden“, so Rüdiger Westerheide als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

„Um es einmal mit Goethe zu sagen: „ Der Worte sind genug gewechselt. Lasst mich auch endlich Taten sehn!“ oder im rheinischen Klartext: „Nit kalle, donn!“, so das Fazit von Kai Weber, der eine Bereitstellung zusätzlicher Gelder oder die Schaffung weiterer Stellen ablehnt.