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Änderung des Bebauungsplanes Nr. 116 c für den Bereich des Evangelischen Gemeindezentrums an der Moselstraße in Hackenbroich als „Wohnbaufläche“

Antrag zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag, dem  19. März 2009

Änderung des Bebauungsplanes Nr. 116 c für den Bereich des Evangelischen Gemeindezentrums an der Moselstraße in Hackenbroich als „Wohnbaufläche"

 

Antrag-Nr. 129

2009-02-27/Wi.

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag, dem 19. März 2009 zu setzen:

 

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan Nr. 116 c für den Bereich des Evangelischen Gemeindezentrums an der Moselstraße zu ändern und dort „Wohnbaufläche" auszuweisen. Auch die Fußwegeverbindung nach Osten zur evangelischen Kindertagesstätte und nach Norden zum Ladenzentrum ist dabei mit einzuplanen.

 

Begründung:

Die evangelische Kirche wird die Johanneskirche Ende 2009 aufgeben und will das Kirchengrundstück mit der Johanneskirche und dem ehemaligen Pfarrhaus veräußern.

Wir schlagen deshalb vor, den Bebauungsplan Nr. 116 c zu ändern und dort diesen Bereich als „Wohnbaufläche" auszuweisen. Wir regen an - mit Rücksicht auf die benachbarte Wohnbebauung - nur eine 1 ½-geschossige Eigenheimbebauung mit Einzel- und Doppelhäusern auszuweisen. Eine an der Nachbarbebauung orientierte Bebauung des Grundstücks passt sowohl aus sozialen als auch aus architektonischen Gründen gut in das bestehende Umfeld. Eine Einzelhandelsnutzung mit Discountern oder einen mehrgeschossigen Wohnungsbau lehnen wir dort ab. Die in der Presse schon angesprochenen altengerechten und generationenübergreifenden Wohnungen sollten unserer Meinung nach in den angrenzenden leer stehenden Wohnungen im Bereich Ladenzentrum Moselstraße eingerichtet werden, weil dieser Bereich städtebaulich aufgewertet werden muss.

In früheren Planungen war vorgesehen, die Wohnbebauung nördlich der Saarstraße nach Norden auch auf das Kirchengrundstück auszudehnen. Mit Rücksicht auf die Jugendräume hat man aufgrund des Schallgutachtens auf die weitere Wohnbebauung verzichtet. Jetzt könnte der Düsselweg nach Norden verlängert und am Ende an die Moselstraße angebunden werden.

Durch diese Anbindung des verkehrsberuhigten Düsselweges an die Moselstraße kann auch eine Fußwegeverbindung zum Spielplatz geschaffen werden, weil der jetzige Fußweg über private Grundstücksflächen führt. Bei einer Weiterführung dieses vorgeschlagenen Fußweges bis zur evangelischen Kindertagesstätte hätte auch das Neubaugebiet neben Aldi eine Fußwegeverbindung zum städtischen Kinderspielplatz Vom Biggeweg aus sollte dann auch eine kurze befestigte Fußwegeverbindung zum vorhandenen Fußweg nördlich vom Schulgebäude geschaffen werden. Eine Planskizze erläutert die einzelnen Vorschläge.

 

In den kommenden Jahren ist auch eine Teilsanierung und Gesamtaufwertung des angrenzenden städtischen Spielplatzes vorgesehen. Damit sollte dann auch der Fußweg von der Saarstraße zum Spielplatz saniert und befestigt und in Verhandlungen mit der HBV-Hausbesitz-Verwaltungs-GmbH in Freiburg auch eine verkehrssichere Fußwegeverbindung zum Ladenzentrum geschaffen werden. Damit keine unattraktive Bebauung dieses Bereiches durch einen Bauträger erfolgt, sollte unserer Meinung nach geprüft werden, dieses Grundstück von der Stadt Dormagen zu erwerben und dann an die einzelnen Bauherren abzugeben.

 

Mit freundlichen Grüßen

                                                                                               

Wiljo Wimmer

Fraktionsvorsitzender

Hermann Harig

Ratsmitglied