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Auf dem Weg zu Versorgungszentren

kkhDie beiden Kreiskrankenhäuser Grevenbroich und Dormagen, die zwar wirtschaftlich selbst-ständig, organisatorisch aber unter einem Dach arbeiten, sind zusammen mit etwa 700 Betten die größte Krankenhauseinrichtung im Kreisgebiet.Landtagsabgeordneter Karl Kress und Landtagskandidat Wiljo Wimmer informierten sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen der beiden Häuser.

 

 

Foto (privat) v.l.: Dezernent Ingolf Graul, Karl Kress MdL, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Wiljo Wimmer, Hubert Retzsch

 

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Krankenhausdirektor Hubert Retzsch berichteten über die Anstrengungen, die Krankenhäuser an beiden Standorten zu Versorgungszentren zu erweitern. In Grevenbroich ist man auf einem guten Weg, das Ärztehaus mit einer Gesamtfläche von 11.000 qm wird noch in diesem Jahr eröffnen. Ca. 5.000 qm der Fläche werden mit Ärzten der Fachrichtungen Kardiologie, HNO, Gastroenterologie, Chirurgie, Orthopädie, Kinder-, Augen- und Zahnheilkunde belegt sein. In Dormagen steht man noch in Verhandlungen, alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass das dortige Krankenhaus mit dem breit gefächerten Angebot eines Ärztehauses langfristig gestärkt würde.

 

Bisher haben die beiden Kreiskrankenhäuser keine Zuschüsse aus dem Kreishaushalt erhalten, die wirtschaftliche Situation ist allerdings seit dem vergangenen Jahr  problematisch. Hubert Retzsch: „Wichtig für uns wäre, dass Tariferhöhungen refinanziert werden können! Außerdem ist es nicht nachvollziehbar, dass es in den Bundesländern unterschiedliche Fallpauschalen gibt!“

 

Für den Kreis und die Krankhausleitung steht die Daseinsvorsorge im Vordergrund, es muss nicht gewinnorientiert gearbeitet werden, aber wirtschaftlich! Landrat Petrauschke: „Sinnvoll wäre es sicherlich auch, die kommunalen Krankenhäuser in einer gemeinsamen Trägerschaft zusammenzufassen um weitere Synergie-Effekte zu erzielen.“

 

Wiljo Wimmer: „Die beiden Krankenhäuser sind sicherlich gut aufgestellt. Wichtig für die Zukunft der Häuser ist die zukünftige Krankenhausbedarfsplanung. Bei den Beratungen im Landtag muss darauf geachtet werden, dass die Vor-Ort Versorgung in kleinen Städten erhalten bleibt!“