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Gemeinsame Nutzung von Gebäuden

Antrag zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 2./3.12.2011
Gemeinsame Nutzung von Gebäuden
Antrag zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses am 2./3.12.2011
Gemeinsame Nutzung von Gebäuden
Antrag-Nr.: 68/11
13.10.2011
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hoffmann,
in den nächsten Jahren/Jahrzehnten werden wir uns im Spannungsfeld der demographischen Entwicklung und dem Erhalt der lebendigen Orts-/Stadtteile bewegen.
Dabei ist es Ziel der CDU-Fraktion, Betreuungs-, Begegnungs- und Bildungseinrichtungen sowohl für Kinder und Jugendliche, als auch für Erwachsene und Senioren möglichst in allen Stadt- und Ortsteilen zu erhalten bzw. zu schaffen.
Die gemeinsame Nutzung von Gebäuden kann dabei sowohl aus fachlicher als auch aus wirt-schaftlicher Sicht vernünftig sein. Dabei stellt sich die Frage, ob beispielsweise durch die ge-meinsame Trägerschaft von Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen Synergien erzielt werden können.
Beschlussvorschlag:
Um zukünftige Investitionen einerseits unter dem Gesichtspunkt sich abzeichnender Ände-rungen bei den Bedarfen an Betreuung-, Begegnungsmöglichkeiten und Bildung und anderer-seits notweniger Investitionen in öffentlich genutzte Gebäude priorisieren zu können, wird die Verwaltung aufgefordert, folgende/s Beratungsunterlagen/Zahlenmaterial bereitzustellen und jährlich fortzuschreiben:
1. Vernetzung des Kindergarten- und Schulentwicklungsplans - heruntergebrochen auf die einzelnen Orts-/Stadtteile.
2. Fortschreibung des Sportstättenentwicklungsplanes im Hinblick auf den zukünftigen Bedarf - auch hier heruntergebrochen auf die einzelnen Orts-/Stadtteile.
3. Erfassung des vorhandenen Raumangebotes sowohl der Stadt Dormagen als auch der freien Träger – hierbei auch Aufnahme der vorhandenen Jugendeinrichtungen und Al-tentagesstätten nebst Trägerstrukturen.
4. Darstellung des Instandhaltungs- und Sanierungsbedarfes für die vorhandenen Gebäu-de (Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen, Altentagesstätten), aber auch der Sportstätten.
Begründung:

Bei sich ändernden Anforderungen in den Orts- und Stadtteilen aufgrund des demografischen Wandels kann möglicherweise auf Sicht dazu übergangen werden, die Nutzung von Gebäu-den in städtischer oder in privater Trägerschaft zu bündeln.
Wirtschaftlichen Überlegungen soll hierbei in jedem Fall aber eine genaue Abwägung mit den Nutzerinteressen vorausgehen. So soll grundsätzlich keine Einrichtung geschlossen, sondern im Einzelfall überlegt werden, ob es sinnvoll ist, dass z. B. ein städtisches Gebäude zu Guns-ten des Gebäudes eines freien Trägers aufgegeben wird und die Aktivitäten in diesem Gebäu-de des freien Trägers gebündelt werden können oder umgekehrt.
Auch die mögliche Umnutzung von Teilen von Gebäuden z.B. Schulen zu Kindergärten etc. kann in diesem Zusammenhang geprüft werden. Es wäre auch die Integration von Senioren-treffs in vorhandene Gebäude (z. B. Schulen) denkbar.
Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen
Wiljo Wimmer                         René Schneider                       Anja Wingerath
Fraktionsvorsitzender               Ratsmitglied                             Ratsmitglied
Jo Deussen                            Heinz Hahn                             Peter Gottwald
Ratsmitglied                           Ratsmitglied                             Ratsmitglied