Jugendhilfeausschuss

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Konzept zur Jugendarbeit in Stürzelberg

Antrag zur nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschuss am Donnerstag, dem 19. Mai 2005

2005-05-02

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschuss am Donnerstag, dem 19. Mai 2005 zu setzen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Jugendarbeit in Stürzelberg zu erstellen


Begründung:
In Stürzelberg gibt es seit etlichen Jahren - durch die Schließung des katholischen Jugendheimes an der Lindenstraße bedingt - keine Räumlichkeiten, in denen sinnvolle Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche möglich sind. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass  gegenwärtig weder kirchliche oder freie Träger vor Ort Jugendarbeit anbieten noch dies zukünftig anbieten werden.

Die katholische Kirche hatte - bei Realisierung des Neubaugebiets in Stürzelberg an der Lindenstraße - zugesagt, am katholischen Pfarrzentrum an der Oberstraße Räumlichkeiten für die Arbeit mit Jugendlichen neu zu errichten. Leider haben sich diese Pläne aufgrund des extre-men Sparzwangs der katholischen Kirche zerschlagen, so dass eine Realisierung dieser Räumlichkeiten in weite Ferne gerückt ist.

Auch von Seiten des örtlichen Sportvereins, der TGS, können mangels ausreichender Hallenkapazitäten keine weiteren Sportangebote für Jugendliche initiiert werden. Eine Verbesserung der Hallensituation ist kurzfristig noch nicht in Sicht. Entsprechende Planungskosten für den Umbau des Schwimmbades in eine Einfach-Turnhalle sind für den Haushalt 2005 eingestellt.

Aufgrund dieser fehlenden Angebote in Stürzelberg steigt nicht nur die Zahl der Schäden aus Vandalismus z.B. an Bushaltestellen, am Denkmal, an der Deichmauer und durch Graffiti-sprayereien beträchtlich und gefährlich an, sondern es ist auch ein vermehrtes „Herumlungern" älterer Kinder und Jugendlicher auf Spielplätzen, Ruhebänken, auf dem Friedhof und im Landschaftsschutzgebiet „Am Grind" zu beobachten.

Nach dem Motto „Wehret den Anfängen" halten wir es für dringend erforderlich, dass die knappen finanziellen und personellen Ressourcen der Stadt nicht nur überproportional in soziale Brennpunkte geleitet werden (Beispiel: neues Konzept für Jugendarbeit in Horrem), sondern dass alle Stadtteile bei der Verteilung gerecht behandelt werden. So fordern wir, dass auch Mittel für unseren Ortsteil bereit gestellt werden, damit dieser eben nicht in naher Zukunft selbst zu einem sozialen Brennpunkt wird.

Mit freundlichen Grüßen

gez.
René Schneider                                                            
Ratsmitglied

Jakob Demming
Ratsmitglied