Kulturausschuss

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Denkmalschutz für Grabkreuze auf Friedhöfen in Dormagen

 

 

Antrag zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 23.02.2011
Denkmalschutz für Grabkreuze auf Friedhöfen in Dormagen

 

Antrag-Nr. 44/11

04.02.2011 / cw

 

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 23.02.2011 zu setzen:

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Kulturausschuss bittet den Kultur- und Sportbetrieb Dormagen – Denkmalschutz – zu prüfen,

  • welche Grabkreuze auf den Friedhöfen in Dormagen unter Denkmalschutz gestellt werden können,
  • wie der Schutz solcher denkmalwürdigen Grabkreuze auf Gräbern, deren Nutzungszeit abgelaufen ist, sichergestellt werden kann,
  • welche Kosten für die Stadt Dormagen aus dem Denkmalschutz von Grabkreuzen entstehen können.

 

Begründung:

 

Die Wegekreuze in Dormagen sind in den Jahren 1976 bis 1982 vom Geschichtsverein Dormagen systematisch erfasst und anschließend in die Denkmalliste der Stadt Dormagen  aufgenommen worden. In dem damals herausgegebenen Buch „Wegekreuze in Dormagen“ wurde als Anregung auf die alten Grabkreuze auf den einzelnen Friedhöfen hingewiesen, die ebenfalls erfasst werden sollten. Die Grabkreuze bilden ein wesentliches Element unserer Bestattungs- und Trauerkultur. Sie müssen deshalb vom Grundsatz her geschützt und erhalten werden.

 

Doch kann auch Denkmalschutz nicht nach absoluten Maßstäben betrieben, sondern muss auch in übergeordneten Zusammenhängen gesehen werden. Deshalb müssen der praktische Vollzug des Denkmalschutzes ebenso in die Prüfung einbezogen werden wie die durch die Unterschutzstellung entstehenden Kosten.

 

Wir regen für die erbetene Prüfung an:

 

  • An den notwendigen Untersuchungen werden insbesondere das Amt für Denkmalpflege im Rheinland in Pulheim-Brauweiler, der Geschichtsverein Dormagen und die ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege der einzelnen Stadtteilen beteiligt.

 

  • Das denkmalrechtliche Verfahren wird mit einer Information der Eigentümer der  betroffenen Grabstätten eingeleitet und in einer Anhörung ausführlich erläutert.

 

  • Informationen können mit der Nachbarstadt Pulheim ausgetauscht werden, die sich zur Zeit mit dem Denkmalschutz für Grabsteine auf den dortigen Friedhöfen befasst. Dazu überreichen wir bei Bedarf gerne weiterführende Unterlagen (Presseberichte ,Auszüge aus Ratsvorlagen, Anhörungsschreiben etc.).

 

Weiterer Sachvortrag bleibt der Sitzung des Kulturausschusses vorbehalten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Wiljo Wimmer                                                          Reinhard Hauschild

Fraktionsvorsitzender                                                Ratsmitglied

 

 

 

 

André Heryschek                                                      Hermann Harig

Ratsmitglied                                                              Sachkundiger Bürger