Kulturausschuss

Dormagen Banner


CDU Logo

Räume für die Musikschule

Antrag zur 14. Sitzung des Kulturausschusses am 11.06.2013

Räume für die Musikschule

 

Antrag-Nr. 139/13

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der 14. Sitzung des Kulturausschusses am 11.06.2013 zu setzen:


Beschlussvorschlag:


Der Bürgermeister wird gebeten, innerhalb des Stadtkonzerns Dormagen sicher zu stellen, dass für die Arbeit der städtischen Musikschule ein auskömmliches und verlässliches Raumangebot zur Verfügung steht.


Begründung:


Die Arbeit der städtischen Musikschule leidet schon seit Jahren in immer stärkerem Maße unter einer unzureichenden Raumausstattung. Im „Produktbericht Kultur und Sportbetrieb zum 31.3.2013“ (Drucksache 8/1513) heißt es dazu:


„Der Schülerrückgang steht in engem Zusammenhang mit der Veränderung der Schullandschaft und der Ausweitung des Schul– und Betreuungsangebotes nachmittags. Zu den daraus resultierenden terminlichen Problemen entsteht durch die Raumbelegung der Schulen eine Verknappung des Raumangebotes für die Musikschule. Die Lehrkräfte der Musikschule beklagen die immer schwieriger zu bewerkstellige Unterrichtseinteilung und deren kurze Gewährsdauer. Auch die häu-figen Unterrichtsverlegungen (2012 allein 30 Unterrichtstage in 40 Unterrichtswochen) durch außerordentliche Schulaktivitäten wie Elternsprechtage, Abitur-klausuren, Kennenlernnachmittage, Projektwochen und Ähnliches verschärfen das Problem.“
.....


„Steuerung – und Handlungsempfehlungen


Die Raumsituation muss für die Musikschule Dormagen dringend verbessert wer-den. In den Unterrichtsräumen in dem Gebäude Langemarkstraße kann nur ein kleiner Teil des Unterrichtsangebotes durchgeführt werden. Es fehlen Räume, in denen die Musikschule Klaviere und Keyboards dauerhaft aufstellen kann. Die allgemeinbildenden Schulen müssen frühzeitig verbindliche Raumbelegungspläne aufstellen und verpflichtet werden, die der Musikschule zugesagten Räume freizuhalten. Nur so erhält die Musikschule Planungssicherheit für Ihr Angebot. Eine Verbesserung des Raumangebotes ergibt sich gegebenenfalls durch die mögliche Übernahme von freiwerdenden Räume des Sportservices und der Realschule am Sportpark nach Einrichtung der geplanten Sekundarschule.“


Nachdem die Musikschule schon seit Jahren Klage über die unzureichende Raumsituation führt, besteht nunmehr dringender Handlungsbedarf, wenn nicht die Arbeit der Musikschule nachhaltig Schaden leiden soll. Um diesen Schaden abzuwenden, kann nicht so lange gewartet werden, bis sich die am Ende der Steuerungs- und Handlungsempfehlungen angesprochene mögliche Verbesserung des Raumangebotes tatsächlich eingestellt hat.


In diesem Zusammenhang erinnern wir an unseren Antrag vom 21.11.2011 zu den kulturellen
Angebotsschwerpunkten in Nievenheim, der sich – unter anderem auch – den Musikschulangeboten
am Standort Nievenheim widmete. Dazu fertigte der Kultur- und Sportbetrieb die Drucksache 8/1054 und führte dazu u. a. aus:


„Die Musikschule muss sich folglich mit ihren Angeboten im Nachmittagsbereich an die vorhandenen freien Kapazitäten der Räumlichkeiten der Schulen anpassen. Dieses ist aber seit Einführung des Nachmittagsunterrichts bzw. des Offenen Ganztags regelmäßig ein konfliktträchtiges und ressourcenaufwendiges Problem.“


Auch vor diesem Hintergrund bitten wir den Bürgermeister dringlich, der Musikschule das für deren Arbeit notwendige ausführliche und verlässliche Raumangebot so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen.


Weitere Begründungen folgen mündlich.


Mit freundlichen Grüßen


Wiljo Wimmer                        Reinhard Hauschild
Fraktionsvorsitzender             Ratsmitglied