Kulturausschuss

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Mitwirkung der Stadt Dormagen am Europäischen Kulturjahr 2018

Antrag zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 29.05.2018
Mitwirkung der Stadt Dormagen am Europäischen Kulturjahr 2018

Antrag-Nr.: A9-104-18

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wir bitten Sie, nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Dormagen am 29.05.2018 zu nehmen.

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die verschiedenen kommunalen Mitwirkungsmöglichkeiten der Stadt Dormagen im Rahmen des Europäischen Kulturjahres 2018 und die damit einhergehenden Fördermöglichkeiten aufzuzeigen. Insbesondere soll am Beispiel von anzubringenden, mehrsprachigen QR-Codes an geschichtsträchtigen Gebäuden an einem kleineren konkreten Beispiel die internationale Zusammenarbeit mit und zwischen unseren Partnern aufgezeigt werden.

Begründung:
Viele europäische Städte und Gemeinden haben schon sehr tolle Eröffnungstage zum Europäischen Kulturjahr 2018 durchgeführt bzw. stecken in der Vorbereitungsphase. So finden u.a. Seminare zum Praxisfeld Historische Deutsche Städte mit Kommunalverantwortlichen, Denkmalpflegern und Politikern statt. Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) hat dazu beispielhaft gleichermaßen neben der Bestandpflege auch die Entwicklungsdynamik historischer Städte und Bauten zusammen gebracht.

Die Stadt Münster startet unter Einbindung unserer Festungspartnerstadt Stevensweert (frühere spanische Festung) mit Friedensprojekten (Friedensschluss nach dem 80jährigen niederländisch-spanischem Krieg). Aber auch in Dormagen werden ja in diesem Jahr verschiedene europäische Kulturprojekte auf den Weg gebracht (EUROPA-Brot, Friedensbäume am Archiv, mehrsprachiges heimatkundliches Kinderbuch u.a.m.). In diesem Zusammenhang erinnern wir an die Beschlusslage zur Anbringung von QR-Codes an historischen Gebäuden in Zons. QR-Codes (Quick Response Codes) können über die Geschichte unserer Stadt informieren und Führungen und Begehungen hilfreich unterstützen. Über QR-Codes können Erläuterungen zu Kunstwerken, Denkmälern, Brunnen oder Skulpturen effektiv vermittelt werden.

Wichtig ist, dass die Inhalte auch mehrsprachig hinterlegt werden können und somit mehrsprachige Handy-Touren ermöglicht werden. Die Europäische Union fördert solche Maßnahmen, wenn sie gleichzeitig auch in einer Partnerstadt realisiert werden. Nach ersten Gesprächen im Interreg-Partner-Büro für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Mönchengladbach haben wir erfahren, dass die euregio-rhein-maas-nord solche Projekte fördert. Als niederländischer Partner würde die Gemeinde Maasgouw/Stevenswert und der Verein Natuurmonumenten aus Midden-Limburg ein solches mehrsprachiges Projekt unterstützen und begleiten. Natürlich würden wir es begrüßen, wenn die Texte auch in Englisch, Französisch und Spanisch platziert werden.