Planungs- und Umweltausschuss

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Erweiterung des Bebauungsplanes 334 „Nördliches Malerviertel, Teilbereich A“ bis zur K 12

Antrag zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, dem 29. November 2005

2005-11-11/ Wi

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

ich bitte Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, dem 29. November 2005 zu setzen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, mit den Eigentümern des nördlichen Bereiches des Baugebietes „Nördliches Malerviertel" bezüglich einer eventuellen Wohngebietserweiterung entsprechende Gespräche zu führen und eine Erweiterung des Bebauungsplanes vorzubereiten.


Begründung:
Im jetzigen Bebauungsplanentwurf ist eine von der Haberlandstraße aus erschlossene Wohnbebauung und eine Planstraße zwischen der Norfer Straße und der Haberlandstraße vorgesehen.
Die von uns am 11.03.1991 beantragte Straßenanbindung des Gewerbegebietes Nord an das überörtliche Straßennetz über die Haberlandstraße zur K 12 führt über ein noch nicht bebautes Gewerbegrundstück an der Norfer Straße. Um Tauschmöglichkeiten für den Erwerb des Gewerbegrundstückes zu bekommen, hatten wir damals eine Gewerbegebietsausweisung nördlich der Planstraße vorgeschlagen. Aufgrund des Erwerbs des für die Planstraße notwendigen Gewerbegrundstückes im Tausch gegen ein Gewerbegrundstück im Gewerbegebiet TOP-West ist eine Gewerbegebietsausweisung westlich des Gewerbegebietes Nord nicht mehr notwendig.
Es bietet sich an, den Bereich zwischen dem geplanten Wohngebiet des nördlichen Malerviertels und der Kreisstraße K 12, wie im Flächennutzungsplan vorgesehen, als Wohnbaufläche umzuplanen.
Die Straßenanbindung des Gewerbegebietes Nord von der Norfer Straße aus sollte dann direkt westlich des Gewerbegebietes an die K 12 angebunden und damit auch die Lärmbelästigung für die neuen Anwohner deutlich reduziert werden.
Das bisher geplante und vorgeschlagene erweiterte Wohngebiet sollte neben einer verkehrsmäßigen Anbindung an die Haberlandstraße auch eine Anbindung an die direkt an die K 12 angebundene neue Straßenanbindung erhalten.
Der bisher zur Abschirmung geplante ca. 4 m hohe Lärmschutzwall sollte nach Norden bis zur K 12 verschoben werden. Dadurch kann in dem bisherigen „toten Raum" südlich der K 12 Entwicklungspotential für Wohnbauland geschaffen werden.
Bei einer Umplanung sollte auch geprüft werden, die neue Straßenanbindung auf die Südseite des städtischen Grundstückes an der Norfer Straße zu verlegen und dann direkt neben dem Wald nach Norden zu führen, das Gewerbegebiet im nordwestlichen Bereich dann nach Westen bis zur neuen Straßenanbindung zu erweitern und die geplante Versickerungsfläche wieder östlich vom Wohngebiet vorzusehen.
Das bisherige Bebauungsplanverfahren soll weitergeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hermann Harig