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Zebrastreifen an der „Walhovener Straße“ in Rheinfeld im Bereich „Kamillenstraße“ (aktualisiert)

Antrag zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauangelegenheiten sowie Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Dienstag, dem 21. November 2006

Antrag-Nr. 56
2006-10-18/Wi.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauangelegenheiten sowie Öffentliche Sicherheit und Ordnung am Dienstag, dem 21. November 2006 zu setzen:

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zur Ausweisung eines Fußgängerüberweges (Zebrastreifen) an der „Walhovener Straße" in Rheinfeld im Bereich der Einmündung der „Kamillenstraße" zu treffen.

Begründung:
Nachdem das Baugebiet „Nördlich der Walhovener Straße II" nunmehr vollständig bebaut ist, wird die „Walhovener Straße" von deutlich mehr Fußgängern gequert, als in der Vergangenheit. In diesem neuen Wohngebiet wohnen sehr viele junge Familien mit kleinen Kindern, die jeden Tag die „Walhovener Straße" auf dem Weg zu den Rheinfelder Kindergärten und zur Grundschule passieren.
 
Insbesondere zur Verbesserung der Schulwegsicherheit ist es daher geboten, einen weiteren Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) einzurichten.
Eine weitergehende Begründung erfolgt gegebenenfalls mündlich.

Mit freundlichen Grüßen  

Norbert Dahmen               
stellv. Fraktionsvorsitzender

Aus der Sitzung des Hauptausschusses vom 22.03.2007

Zebrastreifen an der Walhovener Straße in Rheinfeld im Einmündungsbereich Kamillenstraße (s. Vorlagen-Nr. 7/1181)
Antrag der CDU-Fraktion vom 18.10.2006

Beschlussvorschlag:
Die vorhandene Querungshilfe (Mittelinsel) auf der Walhovener Straße / Kamillenstraße ist ausreichend, auf die Einrichtung eines zusätzlichen Fußgängerüberweges wird verzichtet.
Begründung:
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Bauangelegenheiten sowie öffentliche Sicherheit und Ordnung wurde der Antrag der CDU-Fraktion vom 18.10.2006 zur Einrichtung eines Fußgängerüberweges (FGÜ) auf der Walhovener Straße / Kamillenstraße beraten. Der Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zur Ausweisung eines FGÜ an der Walhovener Straße im Bereich der Kamillenstraße zu treffen.
Wie bereits in der DS 7/1181 erläutert, hält die Arbeitsgemeinschaft Fußgängerüberwege (AG-FGÜ: eine aus Fachleuten der Polizei, des Straßenbaulastträgers, der Straßenverkehrsbehörde, des Schulamtes und des Kinderbeauftragten bestehende Kommission) die Einrichtung eines FGÜ auf der Walhovener Straße / Kamillenstraße für nicht erforderlich. Hinzu kommt, dass auch nach dem Ergebnis einer aktuellen Verkehrszählung die Einrichtung eines FGÜ aufgrund der zu geringen Fußgängerquerungen entbehrlich ist.

Die Walhovener Straße hat in ihrem Verlauf bereits mehrere bauliche Querungshilfen (Mittelinseln) und in Höhe des Kindergartens einen zusätzlichen FGÜ. Diese Einrichtungen erleichtern den Fußgängern ein Queren der Fahrbahn. Auch in dem nun beantragten Bereich sind beidseits der Einmündung Kamillenstraße bereits Mittelinseln vorhanden.
Auf der Waihovener Straße gilt als zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Aufgrund des geraden Straßenverlaufs herrschen gute Sichtbeziehungen; es gibt große Aufstellflächen für die Fußgänger und es sind ausreichend große Lücken im fließenden Verkehr zum Überqueren der Straße vorhanden.
Laut Auskunft der Kreispolizeibehörde ist das Unfallgeschehen unauffällig. In dem Neubaugebiet wohnen derzeit 15 Grundschüler, die die Walhovener Straße überqueren müssen, um die Grundschule In der Au zu erreichen. Die Kindergartenkinder, die in der Regel von ihren Eltern/Müttern begleitet werden, sollten die Walhovener Straße in Höhe des Kindergartens an dem eingerichteten FGÜ überqueren.
Am 04.12.2006 wurde auf der Walhovener Straße / Kamillenstraße eine Verkehrszählung mit folgendem Ergebnis durchgeführt:

 

Zeitraum Fußgängerquerungen Richtung Süden Fußgängerquerungen Richtung Norden Kfz Richtung Westen Kfz Richtung Osten
7-8 29 10 265 70
8-9 7 6 220 102
9-10 12 6 182 107
10-11 6 2 134 110

Entsprechend den Richtlinien für die Einrichtung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) ist ein FGÜ erst bei Erreichen der erforderlichen Mindestanzahl an querenden Fußgängern von mind. 50/Stunde und an Fahrzeugen von mind. 200/Stunde anzuordnen. Die geforderte Kraftfahrzeugverkehrsstärke gilt für den in einem Zug zu überquerenden Fahrbahnteil, d.h. bei Mittelinseln für die jeweils stärker belastete Fahrtrichtung.
Aufgrund der zu geringen Fußgängerquerungen von nur 29 Fußgängern in der Spitzenstunde und der bereits vorhandenen Mittelinsel sollte auf die Einrichtung eines FGÜ auf der Walhovener Straße / Kamillenstraße verzichtet werden.

7/1340   Zebrastreifen an der Walhovener Straße in Rheinfeld im Einmündungsbereich Kamillenstraße (s. Vorlagen-Nr. 7/1181)
Antrag der CDU-Fraktion vom 18.10.2006
Beschluss:
Die Vorlage wird zur weiteren Beratung an den Planungs- und Umweltausschuss verwiesen.
Abstimmergebnis: Einstimmig angenommen

Aus der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vom 24.05.2007

7/1340   Zebrastreifen an der Walhovener Straße in Rheinfeld im Einmündungsbereich Kamillenstraße (s. Vorlagen-Nr. 7/1181)
Antrag der CDU-Fraktion vom 18.10.2006
Auf Anregung von Bürgermeister Hilgers im Benehmen mit Ausschussmitglied Norbert Dahmen fasst der Ausschuss folgenden, abweichenden

Beschluss:
Die vorhandene Querungshilfe (Mittelinsel) auf der Walhovener Straße / Kamillenstraße wird durch einen Zebrastreifen ergänzt.
Zur nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltsausschusses werden Mitglieder der Verkehrskommission / AG FGÜ eingeladen.

Abstimmergebnis: Einstimmig angenommen

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