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Einbürgerungen in der Stadt Dormagen

Antrag zur nächsten Sitzung des Rates am Dienstag, dem 21. Oktober 2008

Antrag-Nr. 119
2008-10-07/Wi.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir bitten Sie höflichst, nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Rates am Dienstag, dem 21. Oktober 2008 zu setzen:


Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird aufgefordert, einen Sachstandsbericht zur Frage der Einbürgerungen in Dormagen unter Berücksichtigung der in der Begründung genannten Punkte abzugeben.


Begründung:

Die Einbürgerung ist der Schlusspunkt einer gelungenen Integration. Um dieses Ziel auch in Dormagen mit Leben zu erfüllen, ist es wichtig, dass der „Verwaltungsakt" Einbürgerung klar und leicht verständlich interessierten Einwohnerinnen und Einwohner zugänglich gemacht wird.

Nach einer uns vorliegenden Statistik des Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen über eingebürgerte Personen in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2000 - 2007 wurden in der Stadt Dormagen 2000 noch 209 Personen eingebürgert, 115 davon männlich, 94 weiblich. Im Jahre 2007 sind für Dormagen lediglich noch 115 Personen eingebürgert worden (66 männlich, 49 weiblich). Dies ist ein Rückgang von  44,9 Prozent.

Für den Sachstandsbericht der Verwaltung bitten wir deshalb um Berücksichtigung der folgenden Fragen:

1.Warum ist die Entwicklung in Dormagen bezüglich der Einbürgerungen rückläufig? Wie sieht es damit in den anderen Städten und Gemeinden im Rhein Kreis Neuss aus?
2.Wie viele Personen mit Migrationshintergrund nehmen das Angebot von Sprachkursen in der VHS oder anderen Trägern wahr? Wie viele nutzen die Abschlussprüfung? Welche Hilfen bietet die Stadt zur Unterstützung an? Finden im Vorfeld Beratungsgespräche mit dem Ziel Einbürgerung statt?
3.Welche Ansprechpartner sind für das „Produkt" Einbürgerung benannt? Werden regelmäßige Sprechstunden angeboten? Welche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden in 2007 und 2008 ergriffen?
4.Welche Netzwerke nutzt die Stadt, um bei der Einbürgerung zu helfen? Gibt es Kontakte zu den anderen Städten und Gemeinden im Rhein Kreis Neuss?

Weitere Begründungen können notfalls in der Sitzung erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
                                                

Wiljo Wimmer
Fraktionsvorsitzender

Barbara Brand       Ratsmitglied

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Karl-Heinz Florenz

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