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GRÜNE Kritik an Spielplatznummerierung greift eigenen Beschluss an

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„Mit ihrer jüngsten Pressemitteilung schießen die Dormagener GRÜNEN ein Eigentor", kritisiert CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer und weist den Vorwurf der Geldverschwendung durch die Große Koalition weit von sich. In der Mitteilung greifen die GRÜNEN die bereits vor einem Jahr

beschlossene und unlängst im Jugendhilfeausschuss (JHA) erneut konkret thematisierte Nummerierung der Spielplätze in Dormagen an. "Für die Ersatzbeschaffungen von Spielgeräte stehen nur 20.000,00 € zur Verfügung. Davon sollen jetzt 8.000,00 € für diese unsinnigen Schilder ausgegeben werden", so die Aussage von Ingo Kolmorgen, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN. In das gleiche Horn bläst Kreistagsabgeordnete Susanne Stephan-Gellrich, in dem sie ausführt: „Ist ein Kind alt genug, ein Handy zu benutzen, kann es auch ein Straßenschild lesen, ist es dazu zu jung, sollte es wohl kaum allein auf dem Spielplatz sein!"

„Es gibt durchaus, wie etwa in der Zonser Heide, Spielplätze, die außerhalb des Straßensystems liegen, so dass die Argumentation, dass man über den Straßennamen diesen Spielplatz finden könnte, nicht immer zutreffend ist", weist der CDU-Chef Wimmer die Kreistagsabgeordnete zurecht.

 

Hintergrund des CDU Antrages zur Spielplatznummerierung war die eindeutige Bezeichnung von Spielplätzen, damit im Notfall Rettungskräfte die Spielplätze sofort identifizieren können und beim Notruf keine Zeit verloren gehe. Diesen Antrag aus der Februar Sitzung des Jahres 2008 beschloss der JHA einstimmig. Also auch mit den Stimmen der GRÜNEN.

"Maßnahmen, die der allgemeinen Sicherheit dienen, kosten Geld. Geld, das sich erst im Notfall auszahlt, das aber gut investiert ist", so der jugendpolitische Sprecher der CDU Jo Deußen. Nach seiner Meinung dürfe man nicht warten, bis das sprichwörtliche Kind in den Brunnen gefallen sei, bevor man tätig werde. Darüber hinaus sei die Nummerierung nicht nur wichtig für Kinder sondern auch für sehbehinderte oder nicht deutsch stämmige Mitbürger die mit Kindern oder Enkeln einen Spielplatz besuchen und evtl. bei der Bezeichnung „Spielplatz Geyr-von-Schweppenburg-Straße" in einer Stresssituation Probleme bekommen könnten. „Probleme, die bei der Nennung von „z.B. 4711" ausbleiben", führt Deußen weiter aus und stellt die Frage: „Übernehmen die GRÜNEN in der Konsequenz die Verantwortung, wenn es zu einer Zeitverzögerung in einer Notsituation kommt?"

 

"Die PM der GRÜNEN ist für mich nur Wahlkampfgeplänkel - Erst Mitstimmen und dann Populismus betreiben. Schade, ich hatte von den GRÜNEN Kollegen mehr erwartet!" schließt Deußen.

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