Auch Engagierte im Rhein-Kreis-Neuss sollen künftig noch besser von der Ehrenamtskarte profitieren können
Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mehr als die Hälfte der Menschen in Nordrhein-Westfalen bringt sich freiwillig für andere ein – in Vereinen, Verbänden, sozialen Einrichtungen, im Sport, in der Kultur, im Brand- und Katastrophenschutz oder in der Kommunalpolitik. Dieses Engagement verdient Anerkennung und konkrete Unterstützung, findet Andreas Buchartz (CDU), Kreistagsabgeordneter und Vorsitzender des Kreissportausschusses.
Hierbei nimmt er Bezug auf das Kreiswahlprogramm 2025-2030 seiner Partei.
Mit einem Antrag, der bereits in der Fraktion beraten und beschlossen wurde, setzt er sich für die Weiterentwicklung der Ehrenamtskarte im Rhein-Kreis Neuss und dafür ein, Wertschätzung für Ehrenamtliche spürbar auszubauen. „Ohne ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft in vielen Bereichen nicht funktionieren. Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine bewusste Entscheidung für Verantwortung und Solidarität“, erklärt der Unionspolitiker.
Ziel des Antrags ist es, den Zugang zur Ehrenamtskarte zu erleichtern und ihre Attraktivität zu erhöhen. Zukünftig soll sie auch dann zugänglich sein, wenn Ehrenamtliche eine Aufwandsentschädigung erhalten, die im Rahmen der steuerlichen Freibeträge liegt.
„Die Ehrenamtskarte ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für die Heldinnen und Helden des Alltags“, betont auch der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Wolfgang Wappenschmidt „Sie zeigt: Das Land, der Kreis und die Kommunen sehen hin und würdigen den Einsatz derjenigen, die ihre Zeit und Energie für das Gemeinwohl einsetzen. Daher rufen wir auch bereits jetzt alle Vereine und Engagierten auf, die Ehrenamtskarte zu beantragen.“
Darüber hinaus sieht der Antrag vor, den Bekanntheitsgrad der Ehrenamtskarte zu steigern, weitere Kommunen zur Teilnahme zu motivieren und zusätzliche vergünstigte Angebote – etwa in Kreiseinrichtungen, kommunalen Einrichtungen und Unternehmen – zu prüfen.
Andreas Buchartz weist darauf hin, dass die Ehrenamtskarte einfach und digital als App beantragt und ausgegeben werden kann: „Ehrenamt stärkt Demokratie, vermittelt Werte und schafft Zusammenhalt“, so der Abgeordnete abschließend. „Gerade in herausfordernden Zeiten und angesichts knapper öffentlicher Kassen ist es unsere politische Verantwortung, ehrenamtliches Engagement zu fördern, Bürokratie abzubauen und Anerkennung nicht nur in Worten, sondern auch durch konkrete Verbesserungen erlebbar zu machen. Und wir setzen mit dieser Initiative einen Baustein unseres Wahlprogramms um. Versprochen und Gehalten.“
Der Antrag steht nun zur Beratung und Abstimmung in der Sitzung des Kreistages am 24.06.2026 an.

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